Zur Geschichte der Deutschen Akademie in Rom

von Angela Windholz

Anmerkungen zur Villa Massimo im Jahr 2003

Die Villa Massimo beherbergt nunmehr seit fast einhundert Jahren Künstlerinnen und Künstler aus Deutschland in Rom. Für ein Jahr können Künstler aus den Bereichen Bildende Kunst, Literatur, Komposition und Architektur mit dem Villa-Massimo-Stipendium in Rom leben und arbeiten. Im Park der Villa Massimo stehen ihnen hierfür großzügige Ateliers mit angegliederten Wohnungen zu Verfügung.

Im Frühjahr 2003 wurde sie nach umfangreicher Renovierung und der Berufung von Dr. Joachim Blüher als Direktor wiedereröffnet. Eine inhaltliche Neukonzeption, die die Wünsche und Kritik früherer Jahre berücksichtigte, wurde von einer Bund-Länder-Kommission erarbeitet. Die neu eingesetzte „Villa-Massimo-Jury“ vergibt mit dem Villa Massimo-Stipendium die renommierteste Kunstförderung Deutschlands an hochbegabte Künstler und Künstlerinnen, ebenso wählt sie die Stipendiaten der Casa Baldi in Olevano Romano und der Cité Internationale des Arts in Paris aus.

Die Villa Massimo veranstaltet Ausstellungen, Konzerte, Lesungen und Exkursionen mit den Künstlerinnen und Künstlern und eingeladenen Gästen, die auch in Zusammenarbeit mit den internationalen Akademien in Rom und römischen Kultureinrichtungen konzipiert werden können.

Die Leitung der Villa unterstützt die Künstler in ihren Projekten, schafft künstlerische und gesellschaftliche Kontakte zur deutschen wie italienischen Kulturszene und den internationalen Kulturinstituten in Rom.

Künstler in Rom - Italomanie oder Romleiden?

Die Kunsttheorie des Altertumswissenschaftlers Johann Joachim Winckelmann steigerte das Interesse gegenüber der antiken Kunst und führte zu ersten Versuchen einer Akademiegründung in Rom. War es zunächst die schiere Fülle antiker Kunstwerke, die Künstler aus der ganzen Welt nach Rom zog, wurde Rom in Folge der französischen Revolution besonders für viele deutsche Künstler zum „Fluchtpunkt der Freiheit“ und bot Ersatz für eine im deutschsprachigen Raum fehlende Metropole. Der Aufenthalt im kosmopolitischen Rom konnte eine in Deutschland selbst nicht zu findende, über alle nationale Beschränktheit hinausgehende, „Geschmacks- und Geistesfreiheit“ (Nietzsche) vermitteln. Wenngleich von kurzer Dauer, ermöglichte die römische Republik den Ausbruch aus den gesellschaftlichen Regeln der Heimat und bot Raum für experimentelle Lebensformen.

Die Exklusivität eines freien Lebens im Süden - nur wenigen erreichbar - war von kurzer Dauer. Italien wurde mehr und mehr zum Ziel von Reisenden aus dem Norden, die künstlerische Inspiration im Süden suchten. Viele hofften, Goethes italienische Reise samt ihrer stilisierten Erlebnisse während ihrer eigenen Reise nachempfinden zu können.

Abb. 1: Johann Heinrich Füssli: Der Künstler verzweifelnd vor der Größe der antiken Trümmer, Kunsthaus Zürich, Graphische Sammlung, (c) 2004 Kunsthaus Zürich. Alle Rechte vorbehalten.

Daneben gab es den Versuch, abseits der ausgetretenen Pfade Italien zu bereisen. Innerhalb der Suche nach eigenen Eindrücken, individuellen Ausdrucksmöglichkeiten, aber auch nach neuen internationalen Kunstrichtungen konnte jedoch die Überpräsenz und Überrezeption des Historischen als problematisch empfunden werden. Die Konzentration von alter Kunst war damals wie heute Anlaß für Schaffenskrisen. Manchmal gesellten sich zu diesen Problemen weitere: Künstler litten unter Geldnöten, gesellschaftlicher Emargination und Krankheiten. Dennoch blieb Rom für viele Künstler der einzige Ort, an dem sie leben wollten. Man organisierte sich in gemeinsamen Ateliers, gründete Bruderschaften, besetzte Klöster, ließ sich vom bayerischen Kronprinzen Ludwig in der Villa Malta bewirten oder in der preußischen Gesandtschaft auf dem Kapitol einquartieren. Manche, wie Wilhelm Waiblinger, waren weder hier noch dort gelitten und zogen italienische Kreise vor - am Rande der Existenz war er in zweifacher Hinsicht exiliert.

Viele Künstler lebten vom Malen von Veduten, Kopien nach alten Meistern oder Reportagen aus dem römischen Alltag, weniger von dem, was sie als wirklich künstlerische Arbeit aufgefaßt hätten. Die Reisestipendiaten der deutschen Akademien hingegen waren finanziell versorgt, konnten ihrem eigenen Reiseplan und individueller künstlerischer Orientierung nachgehen.

Arnold Böcklin, Anselm Feuerbach und Hans von Marées bildeten noch einmal eine Gruppe klassischer Arkadienmaler, deren Kunst ohne Italiens Vergangenheit und Landschaft undenkbar wäre. Modern waren sie insofern, als sie der prosperierenden Geschäftigkeit der Gründerzeit entflohen und ein psycho-mythisches Gegenreich entwarfen. Italien versprach mit seinen Resten antiker Hochkulturen, eine Annäherung an verlorene Mythen zu ermöglichen und eine vermeintliche Einheit von Mensch, Natur und Kosmos zu konservieren. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts führte Paul Klees Begegnung mit Rom zur Reflektion über das fragwürdige künstlerische Verhältnis der Stadt zur Gegenwart, „der Künstler wird bang und epigonisch skeptisch“. Die grundsätzliche Frage, „warum Italien?“ wurde neu gestellt und unterschiedlich beantwortet.

Abb. 2: Bonaventura Genelli: Karikatur von Wilhelm Waiblinger, Kupferstichkabinett Dresden

Rom kann als überkommenes Bildungsprogramm aufgezwängt und achselzuckend hingenommen und Italien für überholt, für veraltet und erledigt erklärt werden. Das ehemals elitäre Erlebnis löst sich im modernen Tourismus auf, der Reisende ist mit Millionen unterwegs. Die Orte wirken abgegriffen, auf Postkarten schon zu Hunderten gesehen, der Blick schal.

In Rom, einer Stadt, die vom Tourismus lebt, sind Besonderheiten um so schwerer zu entdecken. Hinter den fotogenen Fassaden besteht jedoch die Realität einer unregelmäßig gewachsenen Millionenstadt Südeuropas mit anonymer Peripherie, in der Vereinsamung, Armut, und Aggressionen und die alltägliche Sisyphusarbeit gegen Verkehr, Verschmutzung, Verwahrlosung herrschen. In Rom wird Neues rasch konsumiert und abgenutzt und zeugt wie die antiken Ruinen von Vergänglichkeit. Die Ahnung um die vieltausendjährige Geschichte verleiht dem Leben eine humane Distanz, Nachsicht und Nachlässigkeit.

Hans Magnus Enzensberger sieht Italien als das „Laboratorium der Postmoderne“, - Italien, ein „unkalkulierbarer, produktiver, phantastischer Tumult“. Aus der Optik des Nordens finden sich jenseits der Alpen Chaos, Überschwang, Regellosigkeit, bis hin zu einer Irrationalität, die anzieht: als Antipode der Moderne? Der Süden also doch wieder Fluchtpunkt vor einem starren, diesmal modernen System?

In Thomas Bernhards Auslöschung fällt Rom nicht wie erwartet der Kritik anheim, sondern wird als Ort in seinem Schmutz, hektisch, undurchsichtig und archaisch beschrieben und erscheint gerade deshalb als „das heutige Zentrum der Welt“, „nicht New York [...] nicht Paris ist es, London nicht, nicht Peking und nicht Moskau, wie wir es überall lesen und hören, nein, Rom ist es, heute ist es wieder Rom.“

Schließlich wird jeder das sehen, was er sehen will - Rom und Italien als ein Vakuum, das sich mit Subjektivem füllen ließ, wie es sowohl Johann Wolfgang von Goethe als auch Rolf Dieter Brinkmann machten: „Ich zeige Dir das, was ich sehe und wie ich, irgendwer, eben ich, das sehe. Und jetzt, in Rom, das ebenso imaginär ist wie jede Stadt, denn man sieht einzeln“.

In der Fülle der hier versammelten Kunst finden sich - neben den Kollegen - Wahlverwandtschaften mit Genossen im Geiste, die diese Werke schufen.

Manchmal ist es einfach der Abstand von Deutschland, vom alltäglichen Eingebundensein, wofür sich Rom lohnt, oder die Sonne, wie Judith Kuckart während ihres Villa Massimo-Aufenthaltes 1997 festhielt: „Nachdenken mit Sonne ist besser als Nachdenken ohne Sonne. Rom.“

Frühe Akademiepläne im 18. und 19. Jahrhundert

Seit Ende des 18. Jahrhunderts vergaben die Akademien nach dem Vorbild des französischen Prix de Rome als höchste akademische Auszeichnung den sogenannten Rompreis, ein Reisestipendium nach Italien, um die jungen Künstler mit den Meisterwerken der Antike und der Tradition der programmatischen Raumausstattung - vor allem den Fresken der Sixtinischen Kapelle und den Stanzen Raffaels im Vatikan - vertraut zu machen. Nach Rom kamen die Stipendiaten der Akademien aus allen Ländern Europas und Amerikas. Allerdings hatten nur die französischen Künstler eine Studieneinrichtung in Rom: In der 1666 auf Initiative von Finanzminister Jean-Baptiste Colbert gegründeten französischen Akademie standen ihnen Quartiere, Ateliers, Studiensäle und Ausstellungsräume zur Verfügung. Colbert verlangte die Kopien aller schönen Werke Roms. Paris sollte, wie später auch andere Hauptstädte, nach dem Vorbild Roms ausgebaut und ausgestattet werden. Doch schon der zweite Direktor Noël Coypel mußte einsehen, daß die Künstler andere Vorstellungen hatten: „Les peintres sont disgustés de copier“ - sie nahmen sich die Freiheit eigener Romerfahrungen.

Abb. 3: Heinrich Hübsch: Carl Phillip Fohr und eine Künstlergesellschaft bei einem Bankett im Freien, Kupferstichkabinett Dresden

In den zwanziger Jahren des 19. Jahrhundert formierte sich in Rom der Deutsche Künstlerverein, der eine Reihe von Initiativen zur Gründung eines Künstlerhauses nach dem Vorbild der Académie de France in der Villa Medici für die deutschen Künstler in Rom in Gang brachte. Die Verwirklichung einer deutschen Akademie scheiterte jedoch an der Kleinstaaterei des deutschsprachigen Raums, wo kein gemeinsames Interesse an einer übergreifenden Einrichtung, geschweige denn an ihrer Finanzierung vorhanden war.

Ludwig I. von Bayern und die Villa Malta

Einzelne Länder wie Bayern, Preußen und Österreich schufen provisorische Treffpunkte und Quartiere für die Künstler oft in ihren Botschaftssitzen. Einer der wichtigsten Mäzene war Kronprinz Ludwig von Bayern, der zahlreiche Aufträge an die deutsch-römischen Künstler vergab. Sein römischer Wohnort, die spartanisch ausgestattete Villa Malta, wurde zum Versammlungspunkt der Künstler fern höfischer Etikette, hier konnten sie debattieren, feiern und arbeiten. Die österreichischen Künstler hatten Ateliers im Palazzo Venezia und die preußischen Künstler kamen zunächst in der Gesandtschaft auf dem Kapitol, später in Ateliers der Villa Strohl-Fern unter, die durch die Berliner Akademie der Künste angemietet wurden.

Abb. 4: Gustav Friedrich Hetsch: Villa Malta, Det kongelige danske Kunstakademi, Samlingen af Arkitekturtegninger Kopenhagen

All dies war jedoch nicht mit der repräsentativen französischen Staatsakademie in Rom vergleichbar, wie sie die deutschen Künstler im Laufe des 19. Jahrhunderts immer wieder forderten, zumal die Reichsgründung Deutschlands ihre Hoffnungen auf eine nationale Akademie in Rom verstärkte.

1879 wurde im deutschen Reichstag über den Ankauf des Palazzo Zuccari in Rom zum Zwecke einer Akademiegründung abgestimmt. Im Palazzo Zuccari befanden sich nicht nur die berühmten Fresken zur Josephslegende der Nazarener, die später nach Berlin in die Alte Nationalgalerie gebracht wurden, sondern der Palast hatte zusätzlich noch eine uneingelöste historische Hypothek: Als Künstlerhaus war er 1603 von seinem Erbauer, dem Maler Federico Zuccari testamentarisch als Studienquartier für Künstler aus dem Norden bestimmt worden. Die Reichsverfassung sprach jedoch dem Reich die Zuständigkeit für kulturelle Belange ab und dementsprechend waren im Reichskulturhaushalt keine Mittel für eine Deutsche Kunstakademie in Rom vorgesehen. Der Palazzo Zuccari kam später in den Besitz von Henriette Hertz, die ihn zum Sitz der zeitgleich mit der Villa Massimo von ihr gestifteten Bibliotheca Hertziana, dem Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte in Rom, bestimmte.

Abb. 5

Eingang zum ehemaligen Garten des Palazzo Zuccari, heute Sitz der Bibliotheca Hertziana, Fotothek Bibliotheca Hertziana, Rom

Die Gründungen der ausländischen Akademien in Rom und deutschen wissenschaftlichen Institute

Mittlerweile begannen auch Spanien, Großbritannien und die Vereinigten Staaten von Amerika sich für eigene Akademien in Rom einzusetzen und deutsche Institute, die allerdings nur wissenschaftlichen Studien gewidmet waren, wurden gegründet. Während in Florenz ein kunsthistorisches Institut schon seit den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts existierte, wurde ebendort 1905 von Max Klinger die Villa Romana als Künstlerhaus ins Leben gerufen. In Rom formierte sich das Deutsche Archäologische Institut, das 1877 auf dem Kapitol einen Neubau erhalten hatte; im Palazzo Zuccari wurde von Henriette Hertz eine kunsthistorische Bibliothek begründet - nur die Künstler hatten noch keine Akademie.

Wie ehemals vergeudeten die jungen Rompreisträger ihre Zeit mit entnervender Ateliersuche und verloren ihre Stipendien an die überteuerten Ateliermieten. Die Ateliers, die in der Villa Strohl-Fern bereitstanden und in denen u. a. Lessser Ury, August Gaul, Rainer Maria Rilke, Karl Hofer und Karl Stauffer-Bern arbeiteten, waren zu wenige und in oft unbrauchbarem Zustand.

Abb. 6: Karl Stauffer-Bern im Atelier der Villa Strohl-Fern

Die Akademiestiftung Eduard Arnholds

In seiner Funktion als Senator der Akademie der Künste war der Berliner Kunstmäzen und Großhändler Eduard Arnhold einmal einem Stipendiaten und Rompreisträger in dessen ungesunder und ärmlicher Behausung in Rom begegnet. Solchen Zuständen wollte Arnhold abhelfen. Er hatte dazu auch die Mittel: sich selbst gerne ironisch als „Kohlenhändler“ bezeichnend, war Arnhold jedoch als Alleininhaber der Kohlenhandlung Cesar Wollheim, die über die oberschlesischen Steinkohlegebiete verfügte, vielmehr eine der bedeutendsten Persönlichkeiten im wilhelminischen Deutschland. Mit seinem Vermögen förderte er Kunst und Wissenschaft. Er besaß eine berühmte Kunstsammlung, in der, und das war damals noch eine Ausnahme in Berlin, auch die französischen Impressionisten vertreten waren.

Ebenso sammelte er Werke der Deutsch-Römer wie Arnold Böcklin, mit dem er ebenso wie mit Ludwig Thoma, Max Liebermann, Louis Tuaillon und August Gaul befreundet war. Sie bestärkten ihn in seinem Vorhaben, eine den Ländern Frankreich, Spanien, Amerika u. a. gleichwertige deutsche Studienstätte zu gründen. 1910 erwarb Arnhold ein Teilgrundstück der ehemals weitläufigen und auch landwirtschaftlich genutzten Vigna Massimo nicht weit der Via Nomentana. Er ließ darauf Ateliers und eine Villa bauen, die er samt Stiftungsvermögen dem preußischen Staat vermachte. Ihr alter Name wurde wie bei der französischen Akademie „Villa Medici“ beibehalten: „Villa Massimo“.

Abb. 7: Emil Orlik: Eduard Arnhold, Radierung

Die Kreation einer deutschen Akademie im Norden Roms 1910-1914

Die Villa Massimo liegt in einem alten Park vor den Mauern Roms, in den tiefgrüne und dunklen Schatten spendende Zypressenalleen hineinführen. Brunnen beschließen die Enden der Steineichenalleen, Tempelruinen umrahmen Aussichten, antike Vasen begrenzen Kieswege, Sarkophage dienen als Blumenkästen, Marmorkapitelle und Granitsäulen markieren die offenen Plätze. Die Eingänge der Villa schmücken Renaissancetore von Gutshäusern der römischen Campagna, Palasttore römischer Kardinäle, Quaderbögen barocker Villen. In Nischen, Exedren, auf Podesten und Säulen stehen über den Garten verteilt antike Statuen, die von den Gräbern der nahen römischen Konsularstraße, der Via Nomentana stammen.

Abb. 8: Maximilian Zürcher: Villa Massimo 1913, Archivio fotografico comunale, Rom

Dieses südliche „Arkadien“ stellten sich Eduard Arnhold und sein Architekt Maximilian Zürcher, der eigentlich Maler war, 1910 als Ideal einer Akademie für die deutschen Rompreisträger vor. Der von Arnhold gekaufte Villenteil mit seinem alten Baumbestand wurde von Zürcher als motivreiche Bildvorlage eingerichtet. Die Künstler konnten und sollten in dem von Mauern geschützten Garten Aktmalerei, Antikenstudium mit Plein-air-Effekten und Vedutenmalerei verbinden können. Eine ebenso „bildwirksame“ wie Historizität ausstrahlende Villa mit Aktmalsälen und Gemeinschafträumen und Gästewohnungen und einem „Fürstenatelier“ stellte Zürcher an die Nordflanke des Grundstücks. Schon der Baubeginn zeugt von Zürchers unorthodoxer Vorgehensweise: Zürcher baute, als würde er malen. Vor Aushub der Baugrube und Fundamentierung stellte Zürcher das Portal aus Travertinbossen auf, um zu sehen, wie die Proportionen wirkten, ungeachtet des Nachteils, sich damit den Zugang zur Baugrube verstellt zu haben.

Abb. 9: Maximilian Zürcher: Villa Massimo 1913, Archivio fotografico comunale, Rom

Auf der anderen Parkseite, hinter der Brunnenanlage und einer Geländeaufschüttung reihen sich die Ateliers. Ihre Größe orientierte sich an den monumentalen Maßen, die zur Anfertigung überlebensgroßer Ehrenmale, Reiterstatuen und meterlangen Leinwänden nötig waren.

Gleichzeitig war die hochfunktionale Reihenhausarchitektur der Ateliers eine frühe Realisierung der damals diskutierten „sozialen Architektur“. Der Bauherr wünschte eine uniforme Gestaltung der Ateliers - keiner der Künstler sollte benachteiligt werden. Zürcher verband in der Architektur der Ateliers avantgardistische Sachlichkeit mit kleinen Abweichungen vom Seriellen: die innere Aufteilung variiert, alte Baumaterialien sollten auch bei den Ateliers die harmonische Einbettung in die Umgebung gewährleisten.

Abb. 10: Ateliers der Villa Massimo

1913 konnte die Villa die ersten Rompreisträger aufnehmen. Die Auswahl geschah durch die Akademie der Künste in Berlin, die einen Rompreiswettbewerb für deutsche Künstler ausschrieb, der dann vom preußischen Kultusministerium verliehen wurde.

Kaum eröffnet, löste die Villa Massimo großes Interesse aus, unter den ersten Besuchern waren Stefan George, Adolf von Hildebrand, Peter Behrens, Walther Rathenau, Richard Strauss, Wilhelm von Bode, Adolf von Harnack und der frühere Reichskanzler Bernhard von Bülow.

Mit Ausbruch des Ersten Weltkriegs mußte die kaum in Betrieb genommene Akademie ihre Tore wieder schließen. Sie wurde 1915 beschlagnahmt und im Laufe des Krieges zu einem Kriegsversehrtenheim und einer Prothesenmanufaktur umfunktioniert.

Erst 1929 konnte die Villa Massimo aus der Sequestrierung gelöst werden. In diesem Moment durchliefen die 1910 für die Preisträger des großen preußischen Rompreises konzipierten Künstlerwerkstätten in Rom ihre erste konzeptionelle Erneuerung, die das Haus den Anforderungen der gewandelten Kunstauffassungen der zwanziger Jahre anpaßte. Waren vormals nur die Gewinner des unter den strengen hierarchischen Gattungsstaffelung abgehaltenen Wettbewerbs zugelassen, die, jung und männlichen Geschlechts, ohne familiären Anhang und sentimentaler Ablenkung sich der Gemeinschaft der in der Villa Massimo tätigen Künstlern und dem Romerlebnis hingeben sollten, so folgte am Ende der zwanziger Jahre die erste Lockerung der Auswahlkriterien. Künstlerinnen wurden zugelassen (als erste Frau kam Hanna Cauer im Jahr 1930), die Altergrenze nach oben verschoben und die künstlerischen Auswahlkriterien heterogener.

Die Direktion übernahm Herbert Gericke, ein ehemaliger Zeichenlehrer an der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums in Berlin und Mitarbeiter am preußischen Kultusministeriums, der mit einer Enkelin Eduard Arnholds verheiratet war. In den folgenden zehn Jahren kamen als Stipendiaten u. a. Werner Gilles, Karl Schmidt-Rottluff, Georg Schrimpf, Ernst Wilhelm Nay, Emy Roeder, Max Peiffer Watenphul, Felix Nussbaum - im selben Jahr wie Arno Breker -, Hans Poelzig, Konrad Wachsmann, Gerhard Marcks, Hanna Nagel und Toni Stadler.

Die Machtübernahme der Nationalsozialisten in Deutschland verschärfte die politischen Positionen der Gäste der Villa Massimo, wie den Druck auf die Institution von Seiten der Parteifunktionäre der Reichskulturkammer; wenige Jahre gelang es noch, den Freiraum Rom zu verteidigen, aber die Einmischung der Nationalsozialisten nahm zu. Aus Anlaß des Hitlerbesuches in Rom 1938 wurde Herbert Gericke aufgrund seiner Verbindung zur jüdischen Stifterfamilie aus dem Amt entlassen, die Plakette Eduard Arnholds aus dem Haupthaus entfernt und das Andenken an den Stifter ausgelöscht. Unter wechselnden Leitern und der Kontrolle der nationalsozialistischen Kunstkommissare nicht unmittelbar ausgesetzt, entstand hinter den Mauern der Villa Massimo zwar keine künstlerische Provokation, aber ebensowenig Propagandakunst. 1943 wurde sie schließlich zu einem Casino der Deutschen Luftwaffe umgebaut.

Abb 11: Besuch des italienischen Königs Vittorio Emanuele II. in der Villa Massimo 1932, Archiv Villa Massimo, Rom

Die „Accademia Tedesca“ 1945-1956

Nach Abzug des deutschen Militärs aus Rom kam die Villa Massimo unter Sequesterverwaltung der Alliierten. Palmiro Togliatti, kommunistischer Minister der provisorischen Nachkriegsregierung Italiens, schlug vor, die Ateliers italienischen, ehemals in der Resistenza aktiven Künstlern zu überlassen. Deshalb, aber wohl auch, weil die Mietpreise der mittlerweile die Via Margutta überziehenden Amerikaner nicht mehr zu leisten waren, wurde die Villa Massimo während des ersten Nachkriegsjahrzehnts zu einem Treffpunkt der Protagonisten der römischen Kunstszene, wie Carla Accardi, Enrico Prampolini, Alberto Moravia und den Kunstkritikern Corrado Maltese und Antonello Trombadori. Sie trafen sich in den Gärten und in den Ateliers der Villa Massimo, in denen u. a. Renato Guttuso, Emilio Greco und Leoncillo arbeiteten und die hervorragenden Arbeitsbedingungen schätzten. Da die Deutsche Akademie jedoch trotz des Nationalsozialismus zu einem Symbol für das Bekenntnis zur europäischen Kultur geworden war, wurde ihre Rückgabe vertraglich Bestandteil des bilateralen deutsch-italienischen Kulturabkommens im Jahr 1956.

Abb. 12: Enrico Prampolini: Taccuino N, Blatt 14, Ende vierziger Jahre, Galleria Civica Modena

Die Deutsche Akademie 1956-1965

Nach erneuter Wiedereröffnung der Villa Massimo und Wiederberufung ihres ehemaligen Direktors Herbert Gericke kamen 1957 wieder deutsche Künstler nach Rom.

Gericke hatte im Auftrag der Stifterfamilie, die die Akademie weiterhin finanziell unterstützte, die Rückgabeverhandlungen der Bundesrepublik entscheidend unterstützt. Gericke war Garant der Intentionen des jüdischen Stifters und vertrat für die römische Kulturszene das vornazistische Deutschland. Erfahren im stetigen Konflikt um Tradition und Moderne, begleitete er mit teilweisem Unverständnis aber tolerantem Humor die künstlerischen Bewegungen der Nachkriegszeit.

Die Auswahlkriterien wurden nochmals reformiert. Die Künstlerinnen und Künstler sollten sich durch ihren künstlerischen Werdegang bereits profiliert haben. Das Durchschnittsalter stieg infolgedessen auf etwa 33 Jahre an. Zudem brach man den geschlossenen Kreis der bildenden Künstler und Architekten auf und erweiterte ihn um Schriftsteller und Komponisten. Hinzu kam die Einladung von sogenannten Ehrengästen, die für ihre künstlerische Karriere ausgezeichnet wurden. Ebenfalls achtete die Auswahlkommission in den Anfangsjahren auf die bevorzugte Einladung jener Künstler, die unter nationalsozialistischer Verfolgung gelitten hatten. Mehr noch: Wenn in Verbindung mit Deutschland in den 50er Jahren von einer nationalsozialistischen Kontinuität in der Personalpolitik gesprochen wurde, so kann man für die Villa Massimo in personeller wie geistiger Hinsicht von einer jüdischen Kontinuität sprechen. Ohne den beharrlichen Einsatz der Stifterfamilie wäre die Villa Massimo entweder zweckentfremdet oder von den Alliierten nicht mehr an Deutschland zurückgegeben worden.

Abb. 13: Uwe Johnson (vorne) mit anderen Gästen in der Villa Massimo

Bis Mitte der sechziger Jahre waren u. a. Bernd Alois Zimmermann, Luise Rinser, Ernst Schumacher, Gerhard Hoehme, Heinrich Böll, Hannah Hoech, Marie Luise Kaschnitz, Otto Dix, Uwe Johnson, Rolf Szymanski und Horst Antes in der Villa Massimo.

Zum Ende der Ära Gerickes, die vor allem von Gustav René Hocke und Anton Henze in zahlreichen Artikeln in der deutschen Presse kritisch verfolgt wurde, und zum fünfzigjährigen Bestehen der Villa Massimo erschien 1964 die erste größere Publikation über die Geschichte der deutschen Akademie in Rom, eine Rückschau mit Werken der in der Villa Massimo weilenden Künstler, Bildern, Texten und Gedichten.

Die Deutsche Akademie 1965-1993 unter der Leitung von Elisabeth Wolken

Die Leitung der Villa Massimo übernahm Herbert Gerickes Tochter Elisabeth Wolken. Die junge Germanistin bildete mit ihrem Mann, dem Schriftsteller und früheren Stipendiaten Karl Alfred Wolken in den folgenden Jahren ein Team. Auf die heftig geforderten Reformen, so in einer Report-Sendung vom 31. März 1966, reagierte Elisabeth Wolken und begann die starren Regeln aufzubrechen. Gegen den Widerstand der Stifterfamilie wurde von nun an der Aufenthalt in der Villa Massimo auch auf die Familien der Künstler ausgeweitet. Für die immer höheren Ansprüche der Künstler forderte Elisabeth Wolken weitere finanzielle Mittel zur Verwaltung der Akademie, Verbesserungen der Auswahlkriterien und drängte auf Italienischkenntnisse der Künstler.

Ende der sechziger Jahre machte sich die polarisierte Ideologisierung im intensiven politischen Austausch bemerkbar. Im Jahrgang 1967-68 trafen in der Villa Massimo mit Peter O. Chotjewitz, Hubert Fichte, Gabriele Wohmann und Ernst Jünger Extrempositionen der Transgression und Bürgerlichkeit aufeinander. 1972 ist Rolf Dieter Brinkmann in Rom, dessen Rom, Blicke die weitere Wahrnehmung der Akademie sehr prägten.

Die polemische Situation in den Jahren 1968-1971 beschleunigte die geplante Neustrukturierung und Modernisierung. Während des dreijährigen Umbaus und der Renovierung wurden auch die ehemaligen Wohnungen „autarker Kunstgenies“ familiengerecht umgebaut. Im Keller des Haupthauses wurden ein Tonstudio, eine Dunkelkammer und eine Druckpresse eingerichtet.

Im Mai 1978 folgte eine stille, von der Entführung Aldo Moros überschattete Wiedereröffnung. Eine doppelte Retrospektive „Plastik im Park“ und „Bilder aus Italien“ zeigte Werke von Max Peiffer Watenphul, Hermann Teuber, Hanna Nagel, Theo Bechteler, Horst Antes, Franz Bernhard, Gerhard Hoehme, Gernot Rumpf, Rolf Szymanski und Arnold Leissler.

Als 1985 das 75-jährige Jubiläum der Villa Massimo gefeiert wurde, schien sich der Unmut der siebziger Jahre gelegt zu haben und das Echo der Künstler war positiv. Unter den italienischen Gästen der Villa waren Alberto Moravia, Pupi Avati und Paolo Portoghesi.
Von 1987 an begann Elisabeth Wolken den Park mit dem Festival der Villa Massimo intensiv zu bespielen, das Programm sah Werke zeitgenössischer italienischer und deutscher Künstler vor. Dieses erfolgreiche Modell wurde schließlich in das Kulturprogramm der Stadt Rom eingegliedert. Aus ihm erwuchs 1990 das noch immer veranstaltete „RomaEuropa Festival“, in dem sich die ausländischen Akademien in Rom zu einem europäischen Festival zusammenschlossen. Seit der Wiedereröffnung 1978 waren u. a. Botho Strauss, Anselm Kiefer, Dorothee von Windheim, Sarah Kirsch, Wolfgang Rihm, Ulla Hahn, Friedemann Hahn, Bernd Zimmer, Olaf Metzel, Hilde Domin, Bernhard Schultze, Emil Schumacher, Rolf Hochuth, Wolfgang Koeppen, Dietrich Eberhard Sattler und Peter Stein Gäste der Villa Massimo.

Zwei Jahrzehnte nach den Erschütterungen, die die 68er Generation in die Villa Massimo getragen hatte, kam es Anfang der neunziger Jahre zu einem Nachbeben, wobei grundsätzlich ein neues Konzept der Akademie gefordert wurde.

Die Deutsche Akademie 1993-1999 unter der Leitung von Jürgen Schilling

Jürgen Schilling hatte schon vor seiner Ankunft in Rom gute Kontakte zu italienischen Kulturpolitikern, Galeristen, Museumsleuten und Kunstkritikern, da er als Ausstellungsmacher und ehemaliger Direktor des Braunschweiger Kunstvereins viele italienische Künstler der transavanguardia und der arte povera in Deutschland gezeigt hatte.

Diese Kontakte erwiesen sich für die Villa Massimo und die Stipendiaten in Rom als sehr fruchtbar.

In der jährlich von der Villa Massimo organisierten Ausstellung „Babele“ initiierte Jürgen Schilling eine in zwei Richtungen agierende Kunstvermittlung und stellte den Werken der Stipendiaten Werke etablierter sowie junger italienischer Künstler gegenüber. Das Interesse an den italienischen Künstlern sollte die Aufmerksamkeit des römischen Publikums auch auf die deutschen Stipendiaten der Villa Massimo lenken. Die Kontakte zu römischen Galeristen ermöglichten Ausstellungen auch außerhalb der Villa, in privaten und öffentlichen Galerien; so zum Beispiel in den Trajansmärkten und an der Porta San Sebastiano.

Die bisher üblichen gemeinsamen Jahresausstellungen der Künstler und Künstlerinnen eines Jahrgangs wurden zugunsten von Einzelausstellungen aufgegeben, für die kleine monographische Kataloge der einzelnen Stipendiaten publiziert wurden.

Als Gäste waren in diesen Jahren u. a. Volker Braun, Adriana Hölsky, Hans-Joseph Ortheil, Thomas Ruff, Günther Wirth, Carola Stern, Thomas Virnich, Mauricio Kagel, Boris Becker, Karin Kneffel, Rolf Bier, Ulrich Erben, Alban Nikolai Herbst, Olaf Nikolai, Michael Wildenhain, Helmut Krausser und Klaus Gallwitz in der Villa Massimo.

Ausblick 2003: Die Villa Massimo unter der Leitung von Joachim Blüher

Nach dreijähriger Renovierung wurde die Villa Massimo im Mai 2003 mit veränderter Konzeption und Modernisierung der technischen Dienstleistungen wiedereröffnet. Zu ihrem neuen Direktor ist der Kunsthistoriker und Galerist Joachim Blüher berufen worden. Ehemals in der Galerie Michael Werner, Köln und New York, tätig, führte er später in seiner eigenen Galerie sowohl die großen Namen der zeitgenössischen deutschen Kunst, als auch junge Künstler.

Durch qualitätsvolle Veranstaltungen, die sich an einen jeweils gezielt ausgewählten Interessentenkreis in Rom richten, will Joachim Blüher die deutsche Akademie Villa Massimo wieder in den Kreis der kulturellen Glanzlichter Roms zurückführen.

Zweimal im Jahr, am 10. Juni, dem Geburtstag des Gründers Eduard Arnhold und Ende November werden die großen Ateliernächte der Stipendiaten veranstaltet, die in den Studios mit Einzelausstellungen der Künstler beginnen und später am Abend mit einem gemeinsamen Fest abschließen. So werden Begegnungen und Gespräche mit den Künstlern als auch mit Gästen aus den anderen Akademien und dem Publikum angeregt.

Daneben werden einmal im Jahr Themenausstellungen gezeigt, die ausgesuchte Rückblicke in die Kunstgeschichte gewähren und Verbindungen und Bezüge zur zeitgenössischen Kunst aufzeigen. So ging z. B. die diesjährige Ausstellung dem Thema des Tanzes anhand von Radierungen aus dem 16. Jahrhundert, sowie zeitgenössischen deutschen und amerikanischen Videoinstallationen nach.
Innerhalb der zweimal jährlich veranstalteten Ausstellung „Soltanto un quadro al massimo“ werden jeweils ein Werk eines herausragenden deutschen und italienischen Künstlers gegenübergestellt. Die Konzentration dieser auf jeweils nur ein Bild beschränkten Auseinandersetzung auf engstem Raum schafft eine kontrastreiche Kunsterfahrung. Begleitend dazu erscheint eine limitierte Lithografie-Edition als Geschenk für einen kleinen Kreis der Gäste. In diesem Jahr standen sich Enzo Cucchi und Georg Baselitz gegenüber, im Frühjahr 2004 werden es Jannis Kounellis und Jörg Immendorff sein.

Die Villa-Massimo-Gespräche, eine Veranstaltungsreihe zu Fragen zeitgenössischen Interesses, begannen mit einer Debatte zwischen Arnulf Baring, Robert Gernhardt und weiteren Gästen über Facetten deutscher und italienischer Identität. Sinnlich nachvollziehbar war die Debatte durch Teilnahme von Heinz Beck, dem legendären römischen Starkoch, der für die Gäste eine deutsche und eine italienische Speise zubereitet hatte.

Neben dem alljährlich im Park der Villa Massimo gastierenden römischen Tanzfestival ist eine Veranstaltungsreihe zur zeitgenössischen Musik, auch in Zusammenarbeit mit italienischen und deutschen Rundfunkanstalten geplant.

Für ungewöhnliche Veranstaltungen mit dem Ziel der geistreichen Begegnung verschiedener Bereiche der Kultur und Kunst, werden ausgewählte Partner und Förderer, denen die Arbeit und die kulturelle Bereicherung der jungen Künstler von Interesse ist, zur Zusammenarbeit eingeladen.

Literatur zur Villa Massimo:

  • Deutsche Akademie in Rom, Villa Massimo 1914-1964, hrsg. von Anton Henze, Deutsche Akademie, Rom 1964
  • Ausst.-Kat. Rückschau Villa Massimo Rom 1957/1974, hrsg. von Hans Albert Peters, Baden-Baden 1979
  • Michael Dorrmann, Eduard Arnhold, (1849-1925). Eine biographische Studie zu Unternehmer- und Mäzenatentum im Deutschen Kaiserreich, Berlin 2002
  • Angela Windholz, Villa Massimo, Zur Gründungsgeschichte der Deutschen Akademie in Rom und ihrer Bauten, Petersberg 2003

 

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