Villa Massimo 2012
Casa Baldi 2012
Villa Serpentara 2012
Villa Massimo 1913 - 2011
Casa Baldi 2003 - 2011
Villa Serpentara 2002 - 2011
Praxisstipendiaten 2008 - 2011


Die Praxisstipendiaten 2011


Michael Riessler

Jazzklarinettist

Praxisstipendiat vom 5.April – 22.Mai 2011


Peter Zizka

Designer

Praxisstipendiat vom 24.Mai – 10.Juli 2011


Soo-Jin Yim Heil, Tänzerin und Choreografin

Die Düsseldorfer Tänzerin und Choreografin Soo-Jin Yim Heil war vom 25. Juli bis zum 8. September als Praxisstipendiatin in der Villa Massimo. Soo-Jin Yim Heil, die an der Folkwang Hochschule in Essen Bühnentanz und Kinetographie studierte, arbeitete u.a. mit Choreografinnen wie Pina Bausch und Künstlern wie James Lee Byars zusammen. Seit 2004 ist sie Mitglied der renommierten Compagnie Manuel Quero.

Praxisstipendiatin vom 25. Juli - 8.September 2011


Jan Kollwitz, Keramiker

Jan Kollwitz war vom in der Villa Massimo zu Gast. Als Jugendlicher begann er eine Karriere als Theater- und Filmschauspieler, wechselte dann aber zur Töpferkunst. Nach einer dreijährigen Lehre im süddeutschen Kandern war Kollwitz zwei Jahre Schüler von Yutaka Nakamura in Echizen in Japan. Der japanische Meister unterrichtete ihn in der Brenntechnik der Anagama-Öfen und in den traditionellen Techniken der Echizen-Keramik. Der Urenkel von Käthe Kollwitz betreibt seit 1988 eine Werkstatt in Cismar. Hier baute der Ofenbaumeister Tatsuo Watanabe einen originalen Anagama-Ofen für ihn.

Die Keramiken werden unglasiert in den Brennofen eingesetzt und vier Tage lang gebrannt. Die natürliche Glasur auf den Gefäßen entsteht durch das Verschmelzen von Flugasche mit dem Ton. Je nach Standort des Gefäßes im Ofen ergeben sich verschiedene Farben: jede Keramik ist ein Unikat. Kollwitz’ Werk ist tief mit der japanischen Teezeremonie verbunden. Seit 1990 präsentiert er seine Werke auch auf Ausstellungen und ist in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten.

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Praxisstipendiat vom 20. September - 11. November


Lothar Baumgarten, Bildender Künstler

Lothar Baumgarten studierte an der Staatlichen Akademie für bildende Künste Karlsruhe und an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf. Wichtige Einzelausstellungen fanden u.a. statt im Van Abbemuseum in Eindhoven (1982), Stedelijk Museum Amsterdam (1985), Arc/Musée d'Art Moderne de la Ville de Paris (1986), Centre Georges Pompidou in Paris (1987), Carnegie Museum of Art in Pittsburgh (1988, 1991), Ivam Valencia (1992), The Renaissance Society in Chicago (1993), Solomon R. Guggenheim Museum in New York (1993), Portikus in Frankfurt am Main (1993), National Museum of Modern Art in Kyoto und Tokyo (1996), Kunsthaus Zürich (1998) Museu Serralves in Porto (2001), Palazzo Querini Stampalia in Venedig (2001), Hamburger Kunsthalle (2001), De Pont in Tilburg (2002), Whitney Museum of American Art in New York (2003), Dallas Museum of Art (2004), Macba Barcelona (2008), Kunsthaus Bregenz (2009), Marian Goodman Gallery New York/Paris (seit 1985), bei Konrad Fischer in Düsseldorf (seit 1972) und in der Galerie Thomas Zander in Köln (2010). Seine Werke waren auf der Documenta V (1972), VII (1982), IX (1992) und X (1997) zu sehen. Baumgarten erhielt zahlreiche Auszeichnungen darunter den Goldenen Löwen auf der Biennale in Venedig (1984). Vom 26.11.2011 bis zum 27.5.2012 zeigt das Museum Folkwang in Essen die Einzelausstellung „Lothar Baumgarten. Abend der Zeit – Seňores Naturales“.

Praxisstipendiat vom 1. Dezember 2011 - 15. Januar 2012


Die Praxisstipendiaten 2010




Marisol Montalvo, Sopranistin

geboren in Long Island.
Studiert in New York und am Opernhaus Zürich. Sie gewinnt die Metropolitan Opera Council Auditions und den Philadelphia Concerto Soloist Gesangswettbewerb. Engagements führen Montalvo u.a. an das Opernhaus Zürich, die Opéra National de Paris, das Teatro Real Madrid und das Gran Teatro del Liceu Barcelona sowie zum Glyndebourne Festival. Sie ist bekannt für Interpretationen zeitgenössischer Musik sowie für ihre Verkörperung dramatischer Portraits, darunter vor allem für ihre Darstellung der „Lulu“ an der Deutschen Oper Berlin, am Theater Basel unter der Regie von Calixto Bieito. Im April 2010 singt sie die Hauptrolle in der Uraufführung der Oper MALDOROR von Philipp Maintz bei der „Münchener Biennale“.

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Praxisstipendiatin vom 3. Dezember - 23. Dezember



Stephan Müller und Tanja Wesse

Die Grafiker Stephan Müller & Tanja Wesse sind im Rahmen eines Praxisstipendiums für einige Wochen in der Villa Massimo zu Gast. Als freischaffende Grafiker und seit 2005 als Müller & Wesse tätig, verstehen sie ihre Arbeit immer wieder aufs Neue als inhaltliche und gestalterische Herausforderung. Sie visualisieren und gestalten hauptsächlich Publikationen für Kunst - und Kulturbetriebe, für kulturelle Institutionen (Museen, Kunsthallen), genauso wie für Galerien oder Verlage. Beide fühlen sich besonders heimisch in den Bereichen Print, Schriftgestaltung und Webdesign.

Praxisstipendiaten vom 8. Oktober – 30 November 2010

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Anna Viebrock,

geboren 1951, studierte an der Düsseldorfer Kunstakademie Bühnenbild. Zusammen mit
Christoph Marthaler erarbeitete sie zahlreiche Schauspiel- und Operninszenierungen für die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Berlin, das Schauspielhaus Hamburg, die Oper Frankfurt, das Theater Basel und das Schauspielhaus Zürich, in dessen Leitungsteam sie bis Sommer 2004 war, wie für die Salzburger Festspiele,
für Bayreuth (Tristan und Isolde 2005) und die
Opéra National de Paris und die Wiener Festwochen (Riesenbutzbach 2009).

Seit 1994 erarbeitete sie mit dem Regieteam Jossi Wieler/Sergio Morabito Operninszenierungen u.a. am Theater Basel, bei den Salzburger Festspielen, der Nederlandse Opera Amsterdam, der San Francisco Opera und vor allem in Stuttgart, wo sie Bühne und Kostüme schuf unter anderem für Alcina, Siegfried, Moses und Aron, Doktor Faust, Norma und Alceste. Mehrfach wurde ihr die Auszeichnung »Bühnenbildnerin des Jahres« zuerkannt. 1997 erhielt sie den Hessischen Kulturpreis. Zusammen mit Christoph Marthaler wurde ihr im selben Jahr der Kortnerpreis und im Jahr 2004 der Berliner Theaterpreis verliehen.
Seit 2002 führt Anna Viebrock selbständig Regie. Sie inszenierte In Vain oder Reproduktion verboten und Geschwister Tanner am Schauspielhaus Zürich, OHNE LEBEN TOD am Hebbeltheater Berlin, Ariane et Barbe-Bleue an der Opéra national de Paris, Bastille und an der Staatsoper Hannover die Uraufführung iOpal von Hans-Joachim Hespos und bei der Münchner Biennale 2008 Arbeit,Nahrung,Wohnung (UA) von Enno Poppe, Libretto Marcel Beyer.
Am Theater Basel entstanden in Zusammenarbeit mit Malte Ubenauf: 69 Arten den Blues zu spielen, Doubleface oder die Innenseite des Mantels und Die Bügelfalte des Himmels hält für immer. Eine Reinigung. Am Schauspiel Köln Der letzte Riesenalk. Ein Diorama und 2010 WOZUWOZUWOZU nach Heinrich Böll.
Im Juli 2010 entstand mit Christoph Marthaler am Festival von Avignon im Papstpalast PAPPERLAPAPP. Dort zeigte sie auch ihre Modellausstellung „Miroirs du réel“, die sie unter dem Titel „Arbeitsmodelle“ bereits in Rotterdam, Prag, Madrid, Gent und Brüssel zeigte.

Praxisstipendiatin vom 17. August – 3. Oktober 2010

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Werner J. Wolff

Werner J. Wolff wurde 1964 in Landau/Pfalz geboren. Nach einer Ausbildung zum Winzer studierte er klassische Gitarre an der HdK Berlin bei Martin Rennert. Zwei Jahrzehnte lang konzertierte und unterrichtete er. 2001 gründete er mit Andrew Okrzeja www.notengrafik.com, das sich innerhalb weniger Jahre zu einem der führenden Büros für Notensatz in Europa entwickelte. ngb ist auf zeitgenössische Musik spezialisiert und erstellt im Auftrag internationaler Musikverlage jährlich das Orchestermaterial für rund 20 Uraufführungen, vom Streichquartett bis zur abendfüllenden Oper.

Der Beruf des Notengrafikers ist die moderne Variante des einstigen Notenstechers, ergänzt um Aufgaben im Bereich Lektorat und Redaktion.

Hier Qualitätsstandards zu entwickeln und das Berufsbild des Notengrafikers überhaupt verbindlich zu definieren, ist ein besonderes Anliegen Wolffs.

Praxisstipendiat vom 20. Juli - 16. August 2010

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Konstantin Grcic

wurde 1965 in München geboren. Er ist ein vielfach ausgezeichneter deutscher Designer, der in zahlreichen Bereichen - vom Möbeldesign bis hin zu Architekturprojekten - tätig ist. Nach einer Ausbildung zum Möbelschreiner studierte er am Royal College of Art in London Industriedesign. Nachfolgend war als Assistent von Jasper Morrison tätig und gründete dann 1991 in München das Designbüro KGID (Konstantin Grcic Industrial Design). Seither entwirft er im Auftrag zahlreicher führender Designfirmen Möbel, Leuchten und Accessoires. Grcics Werke sind in internationalen Designsammlungen vertreten, so beispielsweise im Centre Georges Pompidou in Paris, dem Museum of Modern Art in New York, dem Design Museum in London. Zudem waren seine Objekte in vielen Einzelausstellungen, beispielsweise im Art Institute of Chicago, im Haus der Kunst in München oder im Museum für Gestaltung in Zürich zu sehen.

Designer des Jahres auf der Design Messe in Miami
Konstantin Grcic wurde von der Messe Design/Miami der Designer of the Year Award, einer der bedeutendsten Designerpreise, verliehen. In den vergangen Jahren haben Designer wie die Brüder Campana oder Zaha Hadid diesen Titel getragen. Laut Messe Direktorin Wava Carpenter heisst es: „Seine Fähigkeit sich gleichzeitig in verschiedenen Kontexten zu bewegen, ist das Markenzeichen der erfolgreichsten und nachhaltigsten Designer der heutigen Zeit.“

www.designmiami.com www.konstantin-grcic.com

Praxisstipendiat vom 1. Juni bis 19. Juli 2010

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Dr. Wolfram Gabler

In Museen in Darmstadt, Stuttgart, München und Bern wurde Wolfram Gabler zum Restaurator für Gemälde und Skulpturen ausgebildet. Er schloss das Studium der Kunstgeschichte, Chemie und Klassischen Archäologie an der Freien Universität Berlin ab und promovierte in Kunstgeschichte.

Als selbstständiger Restaurator für Moderne und zeitgenössische Kunst ist er in Berlin tätig und Mitherausgeber der Zeitschrift für Kunsttechnologie und Konservierung (ZKK). Während seines Praxisstipendiums wird er Farbpigmente aus italienischen Mineralien und Erden nach antiken Verfahren herstellen.

Praxisstipendiat 07. April - 28. Mai 2010

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Die Praxisstipendiaten 2009



Armin Holz,

1962 in Krefeld geboren, ist Theaterregisseur. Nach dem Studium der Theaterwissenschaften und der Kunstgeschichte an der Universität Wien von 1983 bis 1985 studierte er bis 1989 Regie an der Otto-Falckenberg-Schule in München. Während dieser Zeit assistierte er zudem Peter Zadek am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg.
Armin Holz hat an zahlreichen deutschen Theatern inszeniert, so zum Beispiel am Deutschen Theater in Berlin, am Niedersächsischen Theater in Hannover und am Schauspielhaus Bochum. 1996 war Armin Holz Preisträger der Deutschen Akademie für Darstellende Kunst.

www.arminholz-theater.de




Otto Sander

Der 1941 in Hannover geborene Schauspieler Otto Sander ist vor allem als langjähriges Ensemble-Mitglied der Berliner Schaubühne bekannt geworden. Sander hat mit vielen bedeutenden Regisseuren zusammen gearbeitet, so zum Beispiel mit Peter Stein, Claus Peymann, Wilfried Minks, mit Luc Bondy und Robert Wilson. Seine Rolle als Engel Cassiel in Wim Wenders Film „Der Himmel über Berlin“ (1987) machte ihn international bekannt.
Neben seiner Arbeit für Film und Theater widmet sich Otto Sander seit vielen Jahren auch den unterschiedlichsten Formen der Sprechkunst. Er „leihte“ seine unverwechselbare Bass-Stimme unter anderem Texten von Joachim Ringelnatz, Samuel Beckett, Giacomo Casanova und Umberto Eco. Der Sprecher Otto Sander gilt schlicht als „die Stimme“.


Foto Sebastian Bolesch

Sasha Waltz,

1963 in Karlsruhe geboren, begann schon im Alter von fünf Jahren an zu tanzen. Später studierte sie Tanz und Choreographie an der School for New Dance Development in Amsterdam und schloss ihrem Studium von 1986–87 eine Weiterbildung in New York an. Auf ihre Rückkehr nach Europa folgte eine intensive Zusammenarbeit mit Schauspieler , Bildenden Künstlern und Musikern wie Mark Tompkins, David Zambrano, Voré und Tristan Honsinger.

Gemeinsam mit Jochen Sandig gründete sie 1993 dann die Tanzcompagnie Sasha Waltz & Guests und 1996 die Sophiensæle in Berlin-Mitte, eine der wichtigsten Produktionsstätten für freies Theater und Tanz in Europa.

Von 1999 bis 2004 bildete sie gemeinsam mit Jens Hillje, Thomas Ostermeier und Jochen Sandig die künstlerische Leitung der Schaubühne am Lehniner Platz. Hier wurden alle Stücke der Compagnie Sasha Waltz & Guests aufgeführt. 2004 hat sich die nun wieder unabhängige Compagnie, unter der Leitung von Sasha Waltz und Jochen Sandig, von der Schaubühne gelöst. Im selben Jahr realisierte Sasha Waltz ihre erste Opernproduktion Dido & Aeneas zur Musik von Henry Purcell. Es folgten weitere choreographische Opern wie Medea zur Musik von Pascal Dusapin und Romeo et Juliette zur Sinfonie von Hector Berlioz, die in der Opéra National in Paris uraufgeführt wurde.

Im Frühjahr 2008 wurde in Frankfurt am Main das Projekt Jagden und Formen (Zustand 2008) in Zusammenarbeit mit dem Ensemble Modern uraufgeführt. In einer weiteren Zusammenarbeit, diesmal mit arte/ZDF, wurde 1998 Allee der Kosmonauten unter der Regie von Sasha Waltz verfilmt. Für dieses Filmdebüt erhielt sie, neben zahlreichen internationalen Auszeichnungen auch den Adolf-Grimme-Preis.

Foto Sebastian Bolesch

Nach zehnjähriger Restaurierung des Neuen Museums in Berlin inszenierte sie im März 2009 mit ihrer Compagnie, in einer Besetzung von 70 Tänzern, das Projekt Dialoge 09 – Neues Museum, noch vor der geplanten Wiedereröffnung im Herbst. www.sashawaltz.de

2008 ist zum 15-jährigen Bestehen von 'Sasha Waltz & Guests' der Bildband „Cluster“ (Henschel Verlag) erschienen.



Helene Scharge,

1969 in Warnemünde geboren, schloss 1988 ihre Töpferlehre in der VEB Keramik Coswig/Anhalt ab. Anschließend leitete sie von 1988 bis 1997 als freie Keramikerin ihre eigene Werkstatt in Plathe in der Region Altmark. In den Jahren 1997 bis 2005 besuchte sie die Hochschule für Kunst und Design in Burg Giebichenstein (Halle an der Saale) und schloss ihr Studium mit einem Diplom im Fachbereich Keramik/Design ab. Seither führt sie in Leipzig wieder eine eigene Werkstatt und gibt Kurse in Keramik- und Porzellandesign. Die markantesten Merkmale ihrer Porzellanentwürfe sind die klare Formensprache und weiße Farbgebung.

Praxisstipendiatin vom 6. Juli bis 23. August 2009


Martin Claßen,

1959 in Köln geboren, studierte künstlerische Fotografie an der Fachhochschule für Kunst und Design Köln. Im Jahre 1988 legte er dort bei Prof. Arno Jansen seinen Meisterschüler ab. Nach dem Studium widmete er sich hauptsächlich der Architekturfotografie und arbeitete zudem an freien Projekten. Schwerpunkt seiner Arbeit ist seit Mitte der 80er Jahre das Thema Italien. Claßen zieht auch heute noch die analoge Fotografie der digitalen Aufnahmetechnik vor.
Martin Claßens Fotografien wurden in zahlreichen internationalen Institutionen präsentiert, so beispielsweise im Museum Ludwig Köln, im Goethe Institut in Palermo, im Centre Pompidou in Paris, bei den Architekten Suter & Suter in Basel und auf der photokina Köln in der Visual Gallery. Zu seinen Publikationen gehören unter anderem die Titel „Architektur der 50er Jahre in Köln“, „Dresdner Villen“, „Verlorene Stätten – Italienphotographien“ und „Sizilien“.

www.martin-classen.de

Carolin Widmann

Die Violinistin Carolin Widmann, 1976 in München geboren, wurde bei Igor Ozim in Köln, bei Michèle Auclair in Boston und bei David Takeno in London ausgebildet (1996–2002). Seit Beendigung ihres Studiums nimmt sie regelmäßig an renommierten Festivals teil und wurde mit wichtigen Preisen ausgezeichnet. Als Solistin konzertierte sie mit bedeutenden Symphonieorchestern und gibt jährlich bis zu siebzig internationale Konzerte. Mit 28 Jahren ist Carolin Widmann als Professorin für Violine an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn-Bartholdy in Leipzig berufen worden. Ihr musikalisches Repertoire reicht von der Klassik und Romantik bis hin zur Neuen Musik der Moderne.

www.carolinwidmann.com





Die Praxisstipendiaten 2008




Valentina Simeonova

Die Regisseurin und Choreographin Valentina Simeonova wurde 1972 im bulgarischen Varna geboren und lebt heute in Berlin und Zürich. Sie begann ihr künstlerische Laufbahn als Balletttänzerin und setzte ihre choreographische und tänzerische Ausbildung an der Leistungssportschule für Rhythmische Sportgymnastik in Varna fort. Sie studierte Musiktheater-Regie an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg und schloss das Studium im Jahr 2000 „mit Auszeichnung“ ab. Sie war Stipendiatin der Begabtenförderung der Friedrich-Naumann-Stiftung und des Rotary-Clubs.
In Zusammenarbeit mit namhaften Regisseuren arbeitete sie im Anschluss an ihr Studium als feste Regieassistentin an der Berliner Staatsoper. Seit 2002 ist sie als freiberufliche Regisseurin und Choreografin für Oper, Operette und Musical tätig und inszenierte an zahlreichen Theatern im In- und Ausland. Ihr Debüt als Choreografin gab Valentina Simeonova an der Berliner Staatsoper 2003 in der "Turandot" - Inszenierung von Doris Dörrie.

www.valentina-simeonova.com

Praxisstipendiatin vom 14. März bis 2. Mai 2008




Josef Wagner

Mit Josef Wagner, der aus Münsing am Starnberger See stammt, war erstmals ein Bäcker Stipendiat der Villa Massimo. Josef Wagner blieb der Familientradition treu und wählte, wie schon sein Vater und Großvater, das Handwerk des Bäckermeisters. Er absolvierte zuerst eine Konditorlehre im bekannten Café Schuler in Bad Tölz und anschließend eine Bäckerlehre im familieneigenen Betrieb. Seine Meisterprüfung legte er in Lochham ab. Bis heute führt er die von Stammkunden und Durchreisenden vielbesuchte Bäckerei Wagner in Münsing.

www.baeckerei-josef-wagner.de

Praxisstipendiat vom 9. Mai bis 27. Juni 2008




Cristine Birkle,

geboren 1961, ist Kostümbildnerin und Designerin. Nach ihrem Studium im Fach Modedesign an der Universität der Künste Berlin gründete sie 1993 ihr eigenes Label „Hut up!“ in Berlin. Sie arbeitet mit renommierten Designern wie Dries van Noten oder Matteo Thun zusammen und nimmt regelmäßig an Modeausstellungen in Paris teil.
In Zusammenarbeit mit der Choreografin und Tänzerin Sasha Waltz entwarf Christine Birkle Kostüme für die Schaubühne Berlin und die Staatsoper Berlin. Im März 2009 waren ihre Filzarbeiten in einer Ausstellung im Smithsonian Museum New York zu sehen.

http://hutup.de/

Praxisstipendiatin vom 1. Juli - 19. August 2008


Till Verclas

Der 1953 in Düsseldorf geborene Kupferdrucker Till Verclas zählt zu den bedeutendsten Vertretern seines Fachs. Nach der Ausbildung zum Kupferdrucker absolvierte er von 1976 bis 1982 ein Studium der Freien Kunst an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg bei Kai Sudeck. Seit 1982 erstellt er zudem plastische Arbeiten in Stahl, Holz und Keramik. 1991 gründete Till Verclas den Verlag „Un anno un libro“, mit dem er jedes Jahr ein einziges ausgewähltes Buch veröffentlicht. Verclas war mit seinen Werken auf vielen Ausstellungen im In- und Ausland vertreten.

www.tillverclas.de

Praxisstipendiat vom 20. August bis 5. Oktober 2008


Friedrich Forssman,

1965 in Nürnberg geboren, ist Buchgestalter, Typograph und Gebrauchsgraphiker. Schon früh strebte Forssman den Beruf des Buchgestalters an, weshalb er zunächst eine Schriftsetzerlehre absolvierte. Danach besuchte Forssman die Fachoberschule für Gestaltung in Darmstadt, folgend studierte er Grafikdesign an der Fachhochschule Darmstadt und wechselte schließlich an die Fachhochschule Mainz zu Hans Peter Willberg.
Seit 1990 arbeitet Friedrich Forssman mit der Arno Schmidt Stiftung zusammen. Er publizierte unter anderem mit Hans Peter Willburg das Buch „Lesetypographie“ und mit Ralf de Jong „Detailtypographie“. Ebenso beteiligte er sich an Editionsprojekten, zum Beispiel der Werke Christoph Martin Wielands und Walter Benjamins. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Tätigkeit liegt bei der Gestaltung von Ausstellungen, zum Beispiel “2°“ am Deutschen Hygiene-Museum Dresden.

www.friedrichforssman.de

Praxisstipendiat vom 10. Oktober bis 30. November 2008


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