Die Praxisstipendiaten 2012

Till Brönner
 

1971 in Viersen geboren, absolvierte zunächst eine klassische Ausbildung, bevor er Jazztrompete in Köln studierte.
Veröffentlichte von 1994 bis heute 12 Tonträger unter eigenem Namen. Arbeitete u.a. mit Musikern wie Dave Brubeck, Annie Lennox, Sergio Mendes, Chaka Khan, Michael Brecker, Hildegard Knef und Ray Brown zusammen. Wurde zwischen 2007 und 2011 mit einer Grammy Nominierung und fünf Musik Echos ausgezeichnet. Seit 2009 beschäftigt er sich intensiv mit Photographie.

www.tillbroenner.de

Praxisstipendiat vom 15. Februar bis 4. April 2012

 


Markus Schroer
 

Ist Steinmetz und Steinbildhauer an der Dombauhütte zu Köln. Der gebürtige Kölner erlernte von 1972 bis 1975 das Steinmetzhandwerk in Essen bei Hans-Willi Stegmann. Anschließend verfeinerte er seine Fähigkeiten zwei Jahre lang im Westerwald bei der Fa. Bell KG. Nun ist er bereits im 35-sten Jahr am Kölner Dom beschäftigt. In seiner Zeit in Rom fertigte er ein Kapitell an, das von den Akantus-Pflanzen des Villa-Parkes inspiriert ist.

 

Praxisstipendiat vom 10. April bis 29. Mai 2012

 

 


Jim Rakete
 

1951 in Berlin geboren, begann Rakete bereits während seiner Schulzeit als Fotoreporter zu arbeiten. Schwerpunkt war zunächst die Musikszene. Schon damals portraitierte er Stars wie Jimi Hendrix, Ray Charles, Mick Jagger und David Bowie.
Von 1977 bis 1986 führte er in Berlin Kreuzberg das Kreativlabor „Fabrik“. Hier entstanden nicht nur die Plattencover vieler Musiker der Neuen Deutschen Welle, Jim Rakete übernahm zeitweilig auch das Management von Künstlern wie der Nina Hagen Band, Spliff, Nena, Die Ärzte und Interzone.
1986 wandte er sich wieder verstärkt der Photographie zu. Seither hat Jim Rakete zahlreiche Größen der deutschen und internationalen Musik- und Filmbranche portraitiert, unter anderem Til Schweiger, Jürgen Vogel, Natalie Portman, Annett Louisan und Joe Jackson. In den 90er Jahren pendelte er zwischen Hamburg und Los Angeles, fotografierte und drehte als Director of Photography Musikvideos und Werbespots, um 2001 nach Berlin zurückzukehren.
In den letzten Jahren fotografierte er zunehmend auch Politiker, wie den damaligen Bundeskanzler Gerhardt Schröder, Frank-Walter Steinmeier, Franz Müntefering und Otto Schily.

Praxisstipendiat vom 4. Juni bis 23. Juli 2012

 


Wolfgang Sattler
 

Ist 1956 in Lauffen a.N. geboren und studierte Industrial Design an der HFG Schwäbisch Gmünd. Von 1983–1990 war er als Designer bei Corporate Identity Olivetti in Mailand tätig. Seit 1990 leitet er sein eigenes Designbüro. Im Schwerpunkt Ausstellungsplanung wurden Projekte für die Triennale di Milano, Wilkhahn, Lufthansa, ICSID, Rosenthal, Officina Emilia, Klassik Stiftung Weimarer u.a. realisiert. Seit 1993 ist er Professor für Produktdesign an der Bauhaus-Universität Weimar. Sein Forschungsschwerpunkt liegt im Interaction Design. Er ist Gründungsmitglied des universal design-germany (Hannover) und Leiter des Bauhaus.TransferzentrumDESIGN (Weimar). 

www.bauhausinteraction.org

Praxisstipendiat vom 9. August bis 30. September 2012

 


Jacqueline Huste
 

Jacqueline Huste hat 2001 ihr Label Wolfen gegründet, benannt nach ihrer Heimatstadt in Sachsen-Anhalt. Der Look ist natürlich, reduziert und aus hochwertigen Stoffen in Handarbeit gefertigt. Die Kollektionen meiden alles Opulente und Schnelllebige, das Label produziert unabhängig von Trends und entzieht sich den üblichen Marktgesetzen.
Die Modedesignerin verkauft ihre Entwürfe ausschließlich direkt, im eigenen Laden in Berlin-Mitte.
 

www.wolfengermany.com

Praxisstipendiatin vom 11.10. bis 25.11. 2012

 


Phillip Sollmann
 

Geboren 1974 in Kassel. Arbeitet an der Schnittstelle von Installation, Performance und Komposition im Bereich der elektronischen Musik. Nach dem Studium der Computermusik an der Hochschule für Musik und Darstellende Künste (ELAK) in Wien, veröffentlicht er unter den Namen Phillip Sollmann und Efdemin bei verschiedenen Labels. Sein Debüt Efdemin im Jahr 2007 und das 2010 erschienene Album Chicago (dial records) fanden internationale Anerkennung. Das Album Something Is Missing führte zu Auftritten in der Neuen Nationalgalerie und dem Elektroakustischen Salon im Berghain in Berlin und kontrastieren seine Tätigkeit als Techno-DJ ebenso wie dies seine Arbeit als Komponist für Ballett oder Theater oder seine installativen Arbeiten im Bereich der Akustischen Kunst tun.
Während seines Aufenthalts in der Villa Massimo arbeitet er an Konzepten für ein neues Album und gemeinsam mit dem ebenfalls anwesenden Künstler Philipp Furtenbach (aound, Wien) an zukünftigen Performances.

Zur Fotogalerie

www.phillip-sollmann.de   www.aound.net

Praxisstipendiat vom 26. November - 6. Januar 2012