Bettina Blümner und Tobias Müller, Filmregisseure



Bettina Blümner, geboren 1975 in Düsseldorf. Studium der szenischen Regie an der Filmakademie Baden-Württemberg und der Escuela International de Cine y TV auf Kuba. Sie arbeitet als  Spielfilm-, Dokumentarfilm- und Theaterregisseurin. Ihr Film Prinzessinnenbad wurde 2007 auf der Berlinale mit dem Preis Dialogue en perspective sowie dem Deutschen Filmpreis 2008 ausgezeichnet. 2013 kam ihr Film Scherbenpark ins Kino. Weitere Filme: 2004 Die Kette, 2013 Halbmondwahrheiten, 2014 Parcours d`amour

Tobias Müller, geboren 1979 in Sigmaringen. Lehrtätigkeit nach dem Abitur an einer privaten Highschool und anschließende Tätigkeit beim Öffentlichen Fernsehen in Detroit/USA. Studium der Regie an der Filmakademie Baden-Württemberg und der Escuela International de Cine y TV auf Kuba. Tätigkeit beim SWR-Jugendfernsehprogramm DasDing. 2007 Stipendium der Markelstiftung. Neben mehreren Kurzfilmen drehte er 2005 den Dokumentarfilm Bánffy Castle, der durch den Caligari Preis gefördert und mit dem Deutschen Menschenrechts-Filmpreis sowie anderen Internationalen Preisen ausgezeichnet wurde. Sein Hochschulabschlussfilm Mein Erlöser lebt war 2009 für den First Steps Award nominiert. 2012 Stipendiat des Nipkow Förderprogrammes. Sein Dokumentarfilm Sauacker wurde 2013 auf zahlreichen Deutschen und Europäischen Festivals gezeigt und kam 2014 in die deutschen Kinos.

Praxisstipendiaten vom 16. Februar bis 5. April
 

Bernd Grimm, Modellbauer und Designer, geboren 1962 in Ellwangen/Jagst.



Studium des Industrial Design an der Kunstakademie in Hamburg. Während seiner Hochschulausbildung war er zu Studienzwecken in Rom und arbeitete dort auch am Deutschen Archäologischen Institut. Seit etwa 30 Jahren arbeitet er auf dem Gebiet der übergreifenden Zonen von Architektur, Design und Kunst. Hierzu gehört unter anderem das klassische Produktdesign, Grafik, Ausstellungs- und Raumgestaltung. Darüber hinaus lehrte er an zahlreichen Hochschulen. Neben seiner Tätigkeit als Designer liegt ein wichtiger Teil seiner Beschäftigung in der Architekturtheorie und Bauforschung. Das zeichnerische Aufnehmen von Architekturen und Produkten bildet für ihn einen entscheidenden Baustein in seiner künstlerisch-wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit der Baukunst. Zu seinem Spezialgebiet gehört der Modellbau, vor allem im Werkstoff Gips. Hierzu zählt die Nachbildung historischer Architekturen, die gleichsam selbst Skulpturen sind und durch ihre lichte und zeitlose Schönheit bestechen. Bernd Grimm sieht seine Tätigkeit als „intellektuelles Handwerk“. Sein Modellbau wird in dieser Weise der Mittler zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Während seines Aufenthaltes an der Villa Massimo vermisst er ein Meisterwerk der Hochrenaissance, die Scala del Bramante im Vatikan. In verkleinertem Maßstab fertigt er eine Säule der Wendelrampe in Alabastergips. www.berndgrimm.info

Praxisstipendiat vom 13. April bis 31. Mai
 

Andreas Uebele, Kommunikationsdesigner, 1960 geboren, lebt in Stuttgart.


Foto, Jim Rakete

Studierte Architektur und Städtebau an der Universität Stuttgart und Freie Grafik an der Kunstakademie Stuttgart. 1996 Gründung des eigenen Büros für Visuelle Kommunikation in Stuttgart und seit 1998 Professor für Visuelle Kommunikation an der Fachhochschule Düsseldorf, seit 1998 Mitglied im Forum Typografie, seit 2002 Mitglied im type directors club New York, art directors club New York, seit 2007 Mitglied der AGI, Alliance Graphique Internationale und seit 2009 Mitglied im BDG, Berufsverband der Deutschen Kommunikationsdesigner. Die Arbeiten des Büros wurden in den letzten Jahren mit über 300 internationalen und nationalen Auszeichnungen gewürdigt. Das Büro erhielt im Jahr 2003 den »grand prix« des red dot communication design, einen der höchsten europäischen Designpreise und 2009 den Designpreis der Bundesrepublik Deutschland in Gold, dem höchsten Deutschen Designpreis. Die Arbeiten des Büros sind in folgenden Museen vertreten: DHub Disseny Hub Barcelona, Stedelijk Museum Amsterdam, The Chicago Athenaeum, The Museum of Modern Art Toyama und The Museion - Museum of Modern and Contemporary Art Bozen. Eine der wichtigsten Arbeiten des Büros ist das Corporate Design für den Deutschen Bundestag. www.uebele.com

Praxisstipendiat vom 8. Juni bis 26. Juli
 

Manos Tsangaris, (*1956), Komponist, Trommler und Installationskünstler,


Foto-Inge-Zimmermann

zählt zu den bedeutendsten Vertretern des neuen Musiktheaters. Seine Werke finden international Beachtung und wurden u.a. auf zahlreichen renommierten Festivals aufgeführt. 2009 wurde er zum  Professor für Komposition an die Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden berufen, im selben Jahr zum Mitglied der Akademie der Künste Berlin gewählt (2011 zum Direktor der Sektion Musik). Seit 2010 ist er Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste.  Im Studienjahr 2012/13 war Tsangaris Artist in Residence der Zürcher Hochschule der Künste, seit Oktober 2012 ist er designierter künstlerischer Leiter der Münchener Biennale für Neues Musiktheater ab 2016 (zusammen mit Daniel Ott). Er gründete im Jahr 2011 das „Internationale Institut für Kunstermittlung“ (www.iike.de) und widmete sich Forschungen auf dem Gebiet der szenischen Anthropologie.  Seit den 1970er Jahren hat Manos Tsangaris immer wieder innerhalb unterschiedlicher künstlerischer Formate die Bedingungen der Aufführung zum wesentlichen Gegenstand von Komposition gemacht. www.tsangaris.de

Praxisstipendiat vom 29.Juli bis 8. September
 

Andreas Bode, Opern- und Theaterregie



Andreas Bode studierte Komposition sowie Musik- und Schauspieltheater-Regie in Wien und Hamburg. Seine Kompositionspraxis, verbunden mit dem Studium von Literatur, Dramaturgie, sowie einer Tätigkeit als Drehbuchlektor führten ihn zur künstlerischen Arbeit im Grenzbereich zwischen Theater, Oper und Film. Mit der von ihm gegründeten andreas bode company produzierte er auf Kampnagel Hamburg die Projekte PARZIVAL, DIE JUNGFRAU VON ORLÉANS, DIE BAKCHEN, sowie in Zusammenarbeit mit dem Dirigenten Titus Engel die Opernprojekte DER FREISCHÜTZ, DON GIOVANNI, L'ORFEO und eine szenische Umsetzung des REQUIEMS von Mozart. Gastengagements führten ihn an die Hamburgische Staatsoper, das Theater an der Wien, das Deutsche Schauspielhaus Hamburg, das Theater Bremen sowie die Biennale München. Inszenierungen waren dort u.a. Strauß' FRAU OHNE SCHATTEN Fassbinders IN EINEM JAHR MIT 13 MONDEN Zemlinskys ZWERG und FLORENTINISCHE TRAGÖDIE sowie die Lin Wangs DIE QUELLE (UA). Andreas Bode ist zweifacher Rolf-Mares Preisträger der Hamburger Theater. Derzeit arbeitet er an einer Trilogie über das Thema Arbeit und schrieb und produzierte im letzten Jahr den 1.Teil WER NICHT ARBEITET SOLL AUCH NICHT ESSEN in Hamburg.  www.andreasbodecompany.com

Praxisstipendiat vom 21. September bis 8. November