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Presseinformation


„Soltanto un quadro al massimo: Kounellis - Immendorff“
2. Folge

Deutsche Akademie Rom Villa Massimo,
Largo di Villa Massimo, 1-2, 00161 – ROMA
20.4.2004 Vernissage
Öffnungszeiten: 21.04. bis 28.05.2004
Montag – Donnerstag: 9.00 – 13.00 und 14.00 – 17.00
Freitag: 9.00 – 13.00

Rom – den 19. April 2004. Die Ausstellung „Kounellis - Immendorff“ ist die zweite Folge der Ausstellungsreihe „Soltanto un quadro al massimo“. Sie wurde von dem italienischen Kritiker und Kurator Ludovico Pratesi und dem Direktor der Deutschen Akademie Rom Villa Massimo, Dr. Joachim Blüher, erdacht und realisiert. In den Ausstellungen werden jeweils ein Werk eines herausragenden Exponenten der deutschen und der italienischen zeitgenössischen Kunst in Anwesenheit des Künstlers einander gegenübergestellt. Ihre Werke werden für die Ausstellung extra geschaffen oder speziell für diese Begegnung ausgewählt. Geplant sind zwei Ausstellungen im Jahr, die erste vielbeachtete Folge „Cucchi - Baselitz“ fand vom 18. September bis 25. Oktober 2003 statt.

Jannis Kounellis’ Installation kommuniziert durch die Präsenz bestimmter Objekte mit symbolischem und mythologischem Bezug, wie zum Beispiel der Anker und das Fischernetz, mit dem Ausstellungsraum.

Das Gemälde von Jörg Immendorff lässt zahlreiche Italienbezüge erkennen. Sie reichen vom Blumenmuster des gemalten Rahmens bis hin zur schraffierten Landschaft im Hintergrund, in der schemenhaft Bilder auftauchen, die auf die antiken Märchensagen verweisen – Stilelemente, die im Werk Immendorffs immer wieder auftauchen.

Jannis Kounellis (Pireo, 1936) ist einer der Begründer der Arte Povera. Er lebt seit 1957 in Rom. In seinem Werk sind aus der Natur entnommene Elemente sowie alltägliche Gegenstände präsent. Darüber hinaus sind Bezüge zur Kunstgeschichte und klassischen Mythologie erkennbar, die Kounellis symbolisch und metaphorisch interpretiert. Seine Werke sind in den weltweit bedeutendsten Museen zeitgenössischer Kunst zu sehen. Aus der Reihe seiner zahlreichen Ausstellungen möchten wir besonders an die beiden Anthologien im Museo Pecci in Prato und im S.M.A.K in Ghent erinnern.

Jörg Immendorff (Bleckede, 1945) ist einer der bedeutendsten Künstler der ersten Generation der Neuen Figuration in Deutschland. Als Schüler Jospeh Beuys’ gelangte er Ende der 70er Jahre mit dem Gemäldezyklus „Café Deutschland“ zu internationalem Ansehen. Darin deutet Immendorff den soziokulturellen Konflikt, der damals die deutsche Gesellschaft spaltete. Unter den jüngsten Ausstellungen des Künstlers fand seine Retrospektive im Kölner Museum Ludwig besondere Beachtung.


In der Fotogalerie finden Sie weitere Bilder von der Veranstaltung.


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Für weitere Informationen:
Accademia Tedesca Roma Villa Massimo
Allegra Giorgolo, Verantwortlich für Kommunikation
Tel 0039 06 442 59 31, Fax 0039 06 442 59 355
giorgolo@villamassimo.de