Vermessung eines Mythos | Ausstellung

Im kleinen Städtchen Olevano Romano in den Sabiner Bergen entstand vor 200 Jahren, einen Tagesmarsch von Rom entfernt, eine internationale Künstlerkolonie, die dies- und jenseits der Alpen ihresgleichen sucht. Vor allem die Künstler der deutschen Romantik pilgerten hierher, um Idealbilder eines friedlichen und mythischen Italiens zu entwerfen – und die neue Technik der Ölstudie zu einer frühen Meisterschaft zu bringen. Diese Ausstellung "Olevano Romano – Vermessung eines Mythos" ist die erste, die sich diesem zentralen Thema der deutschen Kunstgeschichte widmet.

Olevano Romano ist durch die Stipendienhäuser Casa Baldi und Villa Serpentara für zeitgenössische Künstler:innen Schaffens- und Inspirationsort geblieben. Deshalb vereint diese Ausstellung die Sichtweisen des 19. mit denen des 21. Jahrhunderts und zeigt, wie der kleine Ort bis heute seine große Inspirationskraft bewahrt hat.

Historische Künstler der Ausstellung
Johann Joachim Faber | Carl Hummel | Joseph Anton Koch | Janus La Cour | Anders Lunde | Gustav Heinrich Naeke | Friedrich Nerly | Friedrich Preller il vecchio | Friedrich Preller il giovane | Heinrich Reinhold | Ludwig Richter | Johann Wilhelm Schirmer | Carl Schuch | Albert Venus | Wilhelm Wach

Zeitgenössische Künstler der Ausstellung
Esther Ernst | Simone Haug | Antonia Low | Olaf Unverzart | Martina Wolf | Filip Zorzor

Die Ausstellung wurde von Florian Illies und Julia Trolp kuratiert. Zur ist ein Katalog erschienen.

Ausstellungsdauer | 26. Mai – 6. Juli 2022
Öffnungszeiten | Montag – Donnerstag | 9.30 – 17.00 Uhr, Freitag | 9.30 – 14.00 Uhr | 2 und 29. Juni geschlossen


Fotogalerie

Jan Liesegang

Nina Jäckle

Birgit Brenner

Bernd Bess

Thomas Baldischwyler

Bettina Allamoda

Anne Boissel

Esra Ersen

Konstantin Gricic

Sigrid Penkert