Zehn Jahre Villa Massimo im Martin-Gropius-Bau


25. Februar 2016

Das zehnte und letzte Mal war die Villa Massimo im Martin-Gropius-Bau. Als Abschluß dieser Staffel setzte Joachim Blüher, Direktor der Villa Massimo, einen explizit jüdischen Akzent zum Gedenken an den großen jüdischen Stifter Eduard Arnhold, dem die Villa Massimo ihre Existenz verdankt. Rachel Salamander – Doyenne des jüdischen Geisteslebens in Deutschland – war der Ehrengast. Sie hielt eine eindrucksvolle Rede über den jüdischen Mäzen und sprach auch über ihre Zeit in der Villa Massimo. Begeistert war das Publikum von Eva Menasses Rede, die aus erster Hand in dem für sie so typischen trockenen Humor das Zusammenleben der Mitstipendiaten portraitierte. Es sprachen darüber hinaus Staatsministerin Monika Grütters und Georg Fahrenschon, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes. Vielleicht, weil es das letzte Mal war, legte sich eine leichte, zauberhafte Atmosphäre über den Abend. Alle sind jetzt gespannt, wie es für die Villa Massimo in Berlin weitergeht, wohin wir ziehen werden mit dieser so wichtigen Veranstaltung für die Stipendiaten und unsere Institution.

Dank schulden wir allen, die in Rom und Berlin zu diesem großartigen Gelingen beigetragen haben, Dank schulden wir dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband, seinem Präsidenten Georg Fahrenschon und der Leiterin seiner Kulturstiftung, Dr. Heike Kramer, die dies jedes Jahr ermöglicht haben und ermöglichen werden.

Rede von Rachel Salamander
Rede von Eva Menasse

Stipendiaten Villa Massimo

Ausstellungen, Lesungd Konzerte der Stipendiaten 2015
Bildende Kunst: Marieta Chirulescu, Maix Mayer, Karin Sander
Architektur: Michael Hirschbichler, Jorg Sieweke
Musik/Komposition: Saskia Bladt, Vassos Nicolaou
Literatur: Eva Menasse, Steffen Popp

Praxisstipendium Villa Massimo

Bernd Grimm, Modellbau
Andeas Uebele, Visuelle Kommunikation

Eike Roswag

Stefan Sagmeister

Johanna Diehl

Esther Preußler

Carsten Nicolai

Iris Dupper, Oliver Schnell

Saskia Bladt

Matthias von Ballestrem

Villa Massimo

Maix Meyer