Henrike Naumann

Henrike Naumanns frühzeitiger Tod hat die Arbeits- und Lebensgemeinschaft der Deutschen Akademie Rom Villa Massimo mit tiefer Trauer und Fassungslosigkeit hinterlassen. Im Herbst 2025 durften wir hier zwei glückliche Monate mit ihr, ihrem Partner Clemens Villinger und der Tochter Nina verbringen. Henrike war nicht nur eine Ausnahmekünstlerin, deren sozio-politischen Beobachtungen und ästhetischen Umsetzungen den Betrachter und Zuhörer im Innersten betroffen machen konnten. An ihrem Herzensprojekt, der Realisierung des Deutschen Pavillons der Kunstbiennale 2026 hat sie mit Leidenschaft und Hingabe gearbeitet.
Henrike war auch ein Mensch, die in unerschütterlicher Freundlichkeit und mit großer Herzlichkeit im Miteinander dachte und handelte. Sie und ihre Familie waren ein Teil unseres Gemeinschaftslebens.
Henrike Naumann hinterlässt eine schmerzhafte Lücke.
Unsere Gedanken und Wünsche gehen an ihre Familie, ihre Freunde und Mitarbeiter, die sie unermüdlich begleitet haben.
Die schönen Erinnerungen an Henrike sind für uns alle lebendig und frisch – wir werden sie genauso zu erhalten versuchen.