Eva Menasse
Schriftstellerin
*1970 in Wien, ist freie Schriftstellerin und lebt seit langem in Berlin. In ihren Romanen und Erzählungen beschäftigt sie sich oft mit den Wechselwirkungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart (Vienna, Quasikristalle, Dunkelblum) sowie den kleinen Konflikten, die sich zu menschlichen Dramen auswachsen können (Lässliche Todsünden, Tiere für Fortgeschrittene). In ihren Essays beschrieb sie zuletzt mehrfach die Verheerungen, die die digitalisierte Massenkommunikation in der Gesellschaft anzurichten imstande ist (Alles und nichts sagen: Vom Zustand der Debatte in der Digitalmoderne). Menasses Werke wurden in viele Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Heinrich-Böll-Preis und dem österreichischen Buchpreis. Ihr neuer Roman Alleinruhelage erscheint im Sommer 2026.